English
Homepage
Katalog
Dit un dat ut de Seekist …
Geschäftsbedingungen
Widerrufsbelehrung
Datenschutz
Impressum
Referenzen
Info / FAQ
Bildrechte
empfohlene Links
Aus dem Archiv
Die Rugendas-Briefe:
Johann Moritz Rugendas’
erste Brasilien-Reise
1821-1825

Die Risse der Cap Trafalgar
Der erste preußische See-Atlas
 
marine niemeyer - seit 1992 -

email

Hitler  unbekannt :

Die  unerreichte  Faktenfülle  +  Kontinuität

des

KRIEGSTAGEBUCHES

DER  DEUTSCHEN  SEEKRIEGSLEITUNG

Das Kriegstagebuch der deutschen Seekriegsleitung von 1939-1945. Teil A. Faksimile. Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt und der Marine-Offizier-Vereinigung. 68 in 76 Bdn. 1988-97. Ca. 35.000 SS. Marineblaue OPp.-Bde.

Eines der nur 500 Exemplare. – Beiliegt Heft mit Abkürzungsverzeichnis, Organigrammen und den wichtigsten Marinequadratkarten. – Handschriftliche Anmerkungen + Korrekturen, Ergänzungen sowie Hinweise auf korrespondierende wichtige Akten jeweils im Anhang übertragen, erläutert und hinzugefügt. – Den 68-Monate-Zeitraum vom 15. August 1939 bis 20. April 1945 umfassend, beschränkt sich das Tagebuch nicht allein auf Seekrieg + Marinefragen, sondern enthält außerdem politische, strategische und rüstungswirtschaftliche Fakten und gibt den jeweiligen Kenntnisstand des Oberbefehlshaber der Marine wieder. Entsprechend die Randbemerkungen und Abzeichnungen der Admiräle, bis 1943 von Raeder, dann Dönitz. Inhaltlich weder Hitler noch den anderen Wehrmachtsteilen bekannt, wurde das Tagebuch täglich ( sic! , „was im allgemeinen nicht üblich war“ , Michael Salewski, Kiel ) abgeschlossen und bietet somit eine sonst nicht gekannte Kontinuität von zugleich höchster Authentzität.

„ Die vorbildlich angelegten und einander ergänzenden Kriegstagebücher der Seekriegsleitung wurden bislang zu Unrecht als rein militärisches Quellenmaterial abgetan und von der Forschung gern übergangen. Da die Kriegsmarine unter ihrem Oberbefehlshaber Raeder unter dem Trauma der revolutionären Matrosenaufstände von 1918 litt, war sie während der Zeit Hitlers auf Loyalität und politische Neutralität bedacht. Diese doktrinär unpolitische Haltung verpflichtete die Marinechronisten, alle ihnen zugänglichen Informationen sorgfältigst und kommentarlos zu registrieren.

Eine überragende Bedeutung kommt dem allgemeinen Kriegstagebuch der Seekriegsleitung (KTB 1. Skl. Tl. A) als Quelle zu, das mit seinen Bänden die Jahre 1939/45 umfaßt und für jedes den Weltkrieg betreffende Thema herangezogen werden sollte. Für den Zeitraum der letzten Kriegsjahre stellt es zusammen mit anderen Militärakten

die  einzige  politische  Quelle

dar, da entsprechende Akten im Politischen Archiv Bonn fehlen … Das KTB 1. Skl. übertrifft in seinem politischen Aussagewert weit das edierte 4bändige Kriegstagebuch des OKW “

(Bernd Martin, Freiburg; Absatz, Fettsatz + Sperrung nicht im Original).

1943 nach Schloß Tambach bei Coburg verbracht, fiel das Tagebuch nebst zahlreichen weiteren Marineakten in amerikanische Hände, die es verabredungsgemäß den Briten übergaben. Mit diesen gelangte es zwischen 1959 und 1977 in den Besitz des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes bzw. des Militärarchivs, darunter auch die Akten über die U-Boot-Kriegsführung. Lediglich der Verbleib der Kriegstagebücher der U-Boot-Flottillen sowie des Führers der U-Boote-West ist weiterhin ungeklärt.

Angebots-Nr. 28.316  –  vergriffen