|
Widerrufsrecht Impressum marine niemeyer Katalog e-mail
Datenschutz Geschäftsbedingungen Info / FAQ Bildrechte empfohlene Links Referenzen Die Rugendas-Briefe Johann Moritz Rugendas’ erste Brasilien-Reise 1821-1825 |
Monumentalster Versuch + hervorragende QuellensammlungKolumbus war , ist + bleibt Genuese !Kolumbus – (Monleone, Giovanni, + Guiseppe Pessagno [Hrsg.]). Christoph Colvmbvs. Dokumente und Beweise seiner Genueser Herkunft. / Christopher Colvmbvs. Documents and Proofs of his Genoese origin.
Deutsch-englische Ausgabe. Mit Vorwort von Eugenio Broccardi (Bürgermeister von Genua und Präsident der zur Herausgabe vorliegender Publikation gebildeten Sonderkommission) und einer Einführung durch die Herausgeber. Aus dem Italienischen von Eugen Haas und Jakob Furmanik (deutsch) bzw. O. D. Bickley B.A. und Arthur Bent (englisch). Genua 1932. 2° (39,5 x 31,5 x 5 cm). XXIII, 288 SS., 2 Bll. Inhalt u. Impressum sowie 16 nicht paginierte Bll. Textfortsetzung. OLwd. mit in Braun gepr. Titel auf Rücken u. VDeckel., letzterer zusätzlich mit dem Genueser Wappen, sowie farbiger zweiteiliger Wiedergabe der Juan de La Cosa-Karte von 1500 auf den Vorsätzen. Mit 219 Abbildungen ,
173 ( 55 beidseitigen ) meist farbigen Faksimile-Tafeln , 9 Bll. mit Brieffaksimiles + Schriftdetails + 3 Farbtafeln ( Portrait und Ansichten von Genua + Savona , letztere beide mit Legenden-Deckblättern) sowie 9 Zwischenbll. („Dokumentierung“) innerhalb der eingebundenen Faksimile-Tafeln. Erste Ausgabe. – Hiesige engl.-dt. Ausgabe erschien zeitgleich zur italienischen sowie einer spanisch-französischen Ausgabe. – Die Jahreszahl der Einbandprägung zusätzlich mit „(A. X.)“, d. i. zehntes Jahr der faschistischen Ära. – Der zweisprachige Text jeweils parallel in Spalten gedruckt. – Je ein Faksimile mit Eselsohr bzw. kleinem Ausriß im weißen Rand. Unterteilt in Zeugnisse von Schriftstellern aus dem Zeitalter von Christoph Columbus – Diplomatische Korrespondenz – Archivarische Dokumente und andere Zeugnisse – Autogramme von Christoph Columbus; Akten von ihm, seinen Angehörigen und Nachkommen. – Die faksimilierten Dokumente jeweils mit Transkription und engl.-dt. Übersetzung.
An Kolumbus’ Ruhm wollten seit alters her viele teilhaben, die einen unmittelbar und nicht zuletzt an seinen wenngleich teilweise nur auf dem Papier bestehenden Einkünften und Titeln, die anderen sich wenigstens das Privileg der Geburtsstätte sichern. So erheben oder erhoben neben Genua noch etliche andere italienische Städte Anspruch auf Kolumbus. Aber auch Katalonien und Portugal wollen nicht zurückstehen. Ebenso umstritten die Herkunft aus der Familie eines Wollwebers. So wird Kolumbus in der 1571 in Venedig auf Kosten eines Genueser Patriziers gedruckten, dem Sohn Fernando zugeschriebenen Historie del S. D. Fernando Colombo; nelle quali s’ha particolare, & vera relatione della vita, & de fatti dell’Ammiraglio D. Cristoforo Colombo, suo padre, deren Original indes nicht erhalten ist, als Sproß italienischen Adels beschrieben:
(aus der Einleitung). Mag nun auch das angestrebte Ergebnis der Untersuchung bei der Auswahl der Dokumente zu sehr die Hand geführt haben, mögen auch Unzulänglichkeiten in der Präsentation zu beklagen sein wie das Fehlen eines Registers oder Ungereimtheiten in Quellenangaben – derlei auch in unseren Tagen selbst bei an ein weniger breites Publikum gerichteten wissenschaftlichen Publikationen wie Rezensionen immer wieder anzutreffen – , so kommt auch ein gesamthaft überaus kritischer seinerzeitiger Rezensent nicht umhin, vorliegende Versammlung nicht allein als die vielleicht beachtenswerteste, sondern auch als gegenüber ihren Vorgängern ihrem Ziel näherkommende zu qualifizieren und ihren Wert als Referenzwerk und Zusammenstellung
hervorragend faksimilierter dokumentarischer Belege festzustellen:
(John Biglow in The Hispanic American Historical Review, Bd. 13, Nr. 2 [Mai 1933], SS. 204-212). Um bei aller in ihrer Art gleichermaßen monumentalen Kritik im übrigen mit Hinblick auf vorliegende engl.-dt. Ausgabe per Fußnote fortzufahren:
Auch wenn heute Kolumbus’ Genueser Herkunft generell anerkannt wird und Allgemeingut ist, der Kampf um Kolumbus geht weiter . So wenn in jüngster Zeit der Initiator der spanischen Untersuchungskommission, die zunächst die Authentizität seines Grabes sowohl in Spanien als auch der Dominikanischen Republik – welch letztere eine Öffnung allerdings nicht zuließ – zu belegen suchte, lt. Pressemitteilung erklärt, die zu einer genetischen Untersuchung aufgeforderten (italienischen) Träger des Namens Colombo zeigten sich im Gegensatz zu den spanisch-katalanischen Coloms wenig kooperativ:
(AP, 20. Mai 2006). Mag auch mancher nicht erst heute, nach mehr als 500 Jahren, den Disput um Kolumbus’ Herkunft im weiteren wie engeren Sinne als eher kleinlich empfinden, so lädt anstehendes Monumentalwerk doch ein zu lustvoll-eingehender Beschäftigung mit dem Mann welchem und seiner Tat + Zeit . Angebots-Nr. 28.916 / EUR 960. / export price EUR 912. (c. US$ 1224.) + Versand
|