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In  prachtvollem  Abdruck :

Die  letzte  Schlacht

im  1. Holländisch-Englischen  Krieg

Tromp – Abbildung deß Bludigen See Treffens zwischen den Holländern, und Engeländern, so drey tage gewehret, Geschegen im augusto, Anno. 1653. Überaus dichtes Geschehen während der Seeschlacht bei Scheveningen unter den Admiralen Tromp und Monck. Im Vordergrund im Wasser und in Booten Überlebende der sinkenden Pellican, im Hintergrund die Küste von Egmont op Zee, Wijck op Zee und Zandvoort. Titelbanderole oben in der Himmelspartie sowie Legendenschriftband A-T und 1-20 am Unterrand. Kupferstich bei Merian Söhne. Ca. 1663. 29,8 x 38,7 cm.

Wüthrich III, 199. – Aus dem Theatrum Europaeum (1629-1718). – Unten links von alter Hand in Bister „5“. – Die zwei vertikalen Bugfalten in der Mitte bzw. rechts wie auch eine ebensolche, wohl vom Falz herrührende leichte Quetschfalte bei der mittleren weitgehend, das noch die Einfassungslinie der rechten Oberecke betreffende Eselsohr gänzlich geglättet. Einige wenige kleine Einrisse im weißen Oberrand und kleine dünne Stelle im früheren Falz säurefrei hinterlegt.

Prachtvoller  Abdruck

der  großformatigen , reichbewegten  Darstellung

Seeschlacht bei Scheveningen 1653

des  letzten  Treffens  im  ersten  Holländisch-Englischen  Krieg ,

zu  dessen  Beginn  Admiral  Marten  Tromp  fiel

und die im Aufbau ähnliche Wiedergabe des Geschehens durch Visschers „Laeste Zee-Slacht des manhaft. Ridders M. H. Tromp“ – wenngleich seitenverkehrt; vgl. Abb. Chatterton, Old Ship Prints, Tafel zw. SS. 70/71 – deutlich verdichtend.

Die Gefechte hatten am 8. August begonnen, als Tromp auf der Brederode mit fünf Geschwadern die Engländer unter Admiral George Monck auf der Resolution angriff. Schlechtes Wetter unterbrach das Gefecht und erst am 10. trafen die Flotten wieder aufeinander und durchbrachen gegenseitig die Linien, wobei die Engländer den Holländern nicht allein den Wind abgewannen, sondern ihre schwereren und stärker bewaffneten Schiffe sich als überlegen erwiesen. Dies um so mehr, als der Tod Tromps trotz Geschwaderkommandeuren wie Michiel de Ruyter und Witte de With zur Konfusion unter den Holländern und damit ihrer völligen Niederlage führte. Allerdings hatten auch die Engländer erheblich gelitten und mußten sich zurückziehen. Der Krieg endete im Folgejahr mit Zugeständnissen holländischerseits, doch hatte England sein Kriegsziel – die Beherrschung des Seehandels – nicht erreicht; dazu bedurfte es noch weiterer Auseinandersetzungen in den folgenden Jahrzehnten.

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