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Die seltene Folge vonWerden , Fest + Ausfahrt der GaleerenRigaud, Jacques (Marseille ca. 1681 – 1753/4, tätig u. a. in Toulon). Galeeren. Von Bau und Taufe bis zum Auslaufen und der Rückkehr. Jeweils reichst von Figurinen belebt vor Hafenszenerie. Folge von 6 Blatt in Kupferstich mit Radierung von (? siehe unten) bzw. bei Martin Engelbrecht (1684 Augsburg 1756). Bezeichnet: 1(-6) / Mart. Engelbrecht exc(ud[it]). A(ug). V(ind)., ansonsten jeweils mit Titel + Vierzeiler in dt.-lat. Paralleltext, Bl. 1 zusätzlich „No. 68.“. 21,3-21,6 x 35,3-35,5 cm.
Die nicht einmal Schott – Der Augsburger Kupferstecher und Kunstverleger Martin Engelbrecht – bekanntgewordene Folge, der als Inhaber-Nachfolger der Engelbrecht’schen Handlung unter 3172 seines 1924er Œuvre- und Verlagskatalogs nur das zudem unter Bildverlust stark beschnittene Blatt 2 als Einzelarbeit (sic!)verzeichnet, qualifiziert zudem mit zwei (von drei) Sternchen:
(Seite 49). – Vgl. auch Nagler („Jean“) Rigaud 9 sowie Slg. Coppenrath, Abt. III (1890), 2027 (Rigaud): „ Seehäfen mit reichster figürlicher Staffage .“ Bl. 2 mit typograph. Wz. ML. – Links im weißen (Platten-)Rand jeweils die zwei Löchlein der ursprünglichen Lieferungsheftung. Die bis zu 1,5 cm breiten, teils schräggeschnittenen Papierränder partieweise knapp an bzw. auf Plattenkante, bei jeweils zwei Blatt rechts oben und unten bzw. links unten auch innerhalb der weißen Plattenkante verlaufend. – Namentlich am Unterrand bzw. im Textbereich vereinzelte schwache Stockflecken. – Schönes Exemplar .
Der Galleeren-Bau (auch apart verfügbar) – Die Tauffe der Galleeren – Das Lust Fest der Galleeren in dem Hafen zu Marseille – Die Ausrüstung der Galleeren – Die Zeit zur Abfahrt der Galleeren – Die Zurückkunfft der Galleeren .
Die hinsichtlich der drei Schiffbau-Sujets besonders instruktive , reiche Folge und hier zudem erstmals (?) komplett belegt . Bei Engelbrecht erschien auch eine Ausgabe von Rigauds geringfügig kleinerer Folge der Linienschiffe Nagler 10; vgl. Schott 3171 (nur Bl. 5). Ein Exemplar von Rigauds eigenen Kupfern der Galeeren figurierte in den 70ern auf dem Markt. |