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Der einzige Monitor seiner Klasse ,der noch im amerikanischen Bürgerkrieg eingesetzt wurde“ The Famous Double-Turreted Iron-Clad Monitor ”Monadnock, United States Iron Clad Battery. Der 1862/63 auf dem Boston Navy Yard, Charlestown, Mass., gebaute und am 4. Oct. 1864 in Dienst gestellte Monitor mit zwei Geschütztürmen in ruhiger See unter leichter Quellbewölkung nach rechts laufend. Ganz links hinten schemenhaft Dampfer mit ergänzender Schonertakelung. Partiell kolor., mit 3 Tonplatten gedr. Kreidelithographie bei Endicott & Co. (1864.) Bezeichnet: Lithographed & Published by Endicott & Co. 59 Beekman St. New York, ansonsten wie vor nebst weiteren Angaben zu Konstrukteur, Lieferanten von Maschine + Türmen sowie technischen Daten. 36,7 x 65,3 cm. Benannt nach Mount Monadnock im südlichen New Hampshire, hatte Monadnock bei knapp 80 m Länge und 16 m Breite einen Tiefgang von 3,8 m und wurde von 2 Propellern angetrieben. Die Maschinen hatten I. P. Morris Towne & Co., Philadelphia, geliefert. Konstruiert aber hatte sie William L. Hanscom:
(New York Times, 5. Sept. 1881). Der hölzerne, mit Eisenplatten bekleidete Rumpf erwies sich letztlich allerdings als zu schwach für die von Atlantic Works in Boston gelieferten beiden Türme mit ihren zusammen vier 15 inch-Kanonen. Ihren ersten Einsatz erlebte Monadnock beim Weihnachtsbombardement von Fort Fisher an der Mündung des Cape Fear River und – nach Abbruch des Angriffs durch General Benjamin F. Butler, berüchtigt nicht zuletzt durch den 1862 von ihm als Kommandeur der Besatzungstruppen in New Orleans erlassenen Befehl 28, der die Frauen der Stadt praktisch der Willkür der Besatzer auslieferte – erneut im Januar, als das Fort unter neuem Befehl erfolgreich genommen wurde. Es folgten Einsätze gegen Wilmington, Charleston und schließlich Richmond sowie die Bewachung der CSS Stonewall in Havana. Gemeinsam mit drei weiteren Einheiten folgte im Oktober die Verlegung durch die Maghellan-Straße rund um Südamerika an die Westküste. Nach neunmonatiger Reise mit etlichen Zwischenstationen in südamerikanischen Häfen erreichte das Geschwader Ende Juni 1866 San Francisco und Mare Island Navy Yard in Vallejo, wo Monadnock umgehend außer Dienst gestellt wurde. Während der Reise hatten in den tropischen Breiten im Maschinenraum Temperaturen von 50-60° Celsius die Heizer kollabieren lassen und nur mittels Zulagen und Sonderrationen Rum konnten Freiwillige für die Arbeit gewonnen werden. 1874 schließlich wurde der hölzerne Rumpf im Rahmen eines Modernisierungsprogrammes abgebrochen, aus der Modernisierung wurde dann jedoch ein kompletter Neubau und nur der Name blieb. Die Monitore der Nordstaaten revolutionierten den Kriegsschiffbau von Grund auf . Bewaffnet mit nur wenigen, dafür aber in drehbaren gepanzerten Türmen aufgestellten Geschützen erwies sich dieser von John Ericsson entwickelte Schiffstyp den längsseitigen Geschützbatterien der Linienschiffe und Fregatten weit überlegen und verdrängte diese in den folgenden Jahrzehnten vollständig aus allen Flotten. Im Gefecht erstmals unabhängig vom Kurs des Schiffes, waren die Monitore zudem kleiner und wendiger, ein Vorteil, der allerdings in einer quasi gegenläufigen Entwicklung, die nur 50 Jahre später ihren Höhepunkt in der Skagerackschlacht fand, zugunsten immer größerer, immer schwerer gepanzerter Schlachtschiffe zumindest teilweise wieder aufgegeben werden sollte. 1830 von George Endicott (Canton, Mass., 1802 – New York 1848) und Moses Swett in Baltimore zu Produktion und Vertrieb von Druckgraphik gegründet und im Folgejahr nach New York verlegt, wurde der zunächst als Buchhalter in die mittlerweile von Endicott allein geführte Firma eingetretene jüngere Bruder und Lithograph William E. (1816 Canton, Mass., 1851) 1845 Partner von nunmehr G. & W. Endicott. Nach dem Tode des Bruders führte er das nach auch seinem Ableben noch bis 1886 als Endicott & Co. fortbestehende Geschäft unter eigenem Namen weiter.
(Christine Rohrschneider, AKL XXXIII [2002], S. 543). Papierbedingt gesamthaft schwach gebräunt und namentlich in Ober- und Unterrand sowie der rechten Himmelspartie etwas stockfleckig. Oben 6,7, an den Seiten 4,5 sowie unten 3 cm breitrandig. Im linken weißen Rand etwas knickspurig sowie ein 3,5 cm langer hinterlegter Einriß. Zwei winzige Einrisse zudem im rechten Rand. Unbeschadet solcher angesichts der generellen Empfindlichkeit dieser vor allem zur Dekoration und damit Verschleiß gedachten großen und daher noch zusätzlich verletzlichen Blätter nicht überzubewertenden Patinaspuren ebenso großes wie schönes + dekoratives Portrait der für Schiffbau wie Endphase des Bürgerkrieges wichtigen Monadnock . Angebots-Nr. 28.931 / EUR 1690. / export price EUR 1606. (c. US$ 2155.) + Versand |