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Jungfrau Lucia von Glückstadt

„Glückstadt, Jungfrau Lucia von“. Heckansicht des bei Niedrigwasser am hohen Kai liegenden einstigen Grönlandfahrers während des Löschens der Kohlenladung in einen längsseits gegangenen Prahm. Auf dem Kai Fuhrwerk sowie einige Häuser, rechts im Hintergrund zwei Windmühlen sowie die Dampfziegelei auf dem Rethövel. Vorne auf dem Wasser bzw. auf Grund liegend mehrere Boote. Holzstich nach Gustav Schönleber (Bietigheim 1851 – Karlsruhe 1917) von oder bei A. Cloß, Stgt. (1880-81.) Bezeichnet: A. Cloß. X. I., ansonsten typographisch wie vor. 21,9 x 15,7 cm.

1780/81 in Eckernförde als Frachtschiff gebaut, wurde die Brigg 1786 von dem Glückstädter Reeder Johann Wilhelm Siemen erworben und zum Walfänger umgebaut. 1815 nach Ende der mit der Kontinentalsperre einhergehenden napoleonischen Besatzung von dem Reeder Conrad Löhmann übernommen, blieb die Jungfrau Lucia unter verschiedenen Kapitänen mit wechselndem, jedoch zunehmend geringerem Ertrag in der Grönlandfahrt. 1862 an ein Konsortium unter Führung ihres damaligen Kapitäns verkauft und zum Frachtschiff zurückgebaut, wurde sie nun vornehmlich in der Kohlenfahrt zwischen England und dem 1615 von Christian IV. von Dänemark gegen Hamburg gegründeten Glückstadt eingesetzt. Von ihrem letzten Eigner und Kapitän als trotz ihres Alters starkes und dichtes Schiff gepriesen, lief die Jungfrau Lucia Ende Oktober 1880 mit einer Steinkohlenladung von Leith, Schottland, aus und ist seitdem samt Besatzung verschollen.

Angebots-Nr. 8.306 / EUR  125. (c. US$ 138.) + Versand